Brandmeisteranwärter/-innen

Die Landeshauptstadt Dresden sucht für die Berufsfeuerwehr ab 6. August 2019

Brandmeisteranwärter/-innen

Laufbahngruppe 1 (zweite Einstiegsebene)

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Chiffre: AF BM3719 - Verlängerung -

Die Ausbildung erfolgt auf Grundlage der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums des Innern über die Ausbildung und Prüfung für den feuerwehrtechnischen Dienst vom 23. Juni 2011.

In der zweijährigen Ausbildung (Vorbereitungsdienst) im Beamtenverhältnis auf Widerruf werden Sie auf die vielfältigen Aufgaben einer Berufsfeuerwehr bei der Brandbekämpfung, Hilfeleistung und im Rettungsdienst vorbereitet. Die Ausbildung umfasst mehrere theoretische Lehrgänge und praktische Ausbildungsabschnitte.

Während der praktischen Ausbildung

  • erfüllen Sie Weisungen Vorgesetzter während des Einsatzdienstes an Einsatzstellen und im Innendienst,
  • ist Ihre Mitarbeit bei der Erhaltung der Einsatzbereitschaft von Geräten und Ausrüstung sowie zur Werterhaltung gefragt,
  • erfüllen Sie Aufgaben einer Truppfrau/eines Truppmannes nach Feuerwehrdienstvorschrift entsprechend erreichtem Ausbildungsstand und
  • sind Sie entsprechend Ihrer Qualifikation im Rettungsdienst tätig.

Sie schließen die Ausbildung mit der Laufbahnprüfung für die Laufbahngruppe 1, zweite Einstiegsebene der Fachrichtung Feuerwehr an der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Sachsen ab.

Beamtinnen/Beamte auf Widerruf erhalten während des gesamten Vorbereitungsdienstes Anwärterbezüge nach den geltenden Bestimmungen des Sächsischen Besoldungsgesetzes (SächsBesG).

Für den Vorbereitungsdienst kann gemäß § 3 der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums des Innern über die Ausbildung und Prüfung für den feuerwehrtechnischen Dienst (SächsFwAPO) zugelassen werden, wer

1. die persönlichen Voraussetzungen für die Berufung in das Beamtenverhältnis erfüllt (§ 7 Abs. 1 Nr. 1 und 2 BeamtStG),

2. einen geeigneten Bildungsabschluss wie folgt nachweist:

1) Realschulabschluss oder

2) Abschluss einer Hauptschule und

a) eine für die Verwendung in der Feuerwehr förderliche abgeschlossene Berufsausbildung

oder

b) eine nach einer sonstigen abgeschlossenen Berufsausbildung mindestens fünf Jahre in einer für die Verwendung in der Feuerwehr förderlichen Tätigkeit oder

3) einen als gleichwertig anerkannten Bildungsstand,

3. nach amtsärztlichem Gutachten über die erforderliche gesundheitliche und körperliche Eignung für den feuerwehrtechnischen Einsatzdienst verfügt (bitte Informationsblatt beachten),

4. das Deutsche Schwimmabzeichen - Bronze - erworben hat oder gleichwertige Leistungen nachweist,

5. aufgrund eines Auswahlverfahrens insbesondere in den Bereichen Sport, Höhentauglichkeit sowie mündlichem und schriftlichem Ausdruck, nach seinen charakterlichen, geistigen und körperlichen Anlagen für die Übernahme in den Vorbereitungsdienst geeignet erscheint,

6. bei der Einstellung nicht älter als 32 Jahre ist.

7. mindestens der Besitz der Fahrerlaubnis Klasse B

Von den Bewerberinnen/Bewerbern wird nach der Ausbildung zur ordnungsgemäßen Wahrnehmung der Dienstgeschäfte die Wohnortnähe zur Landeshauptstadt Dresden erwartet.

Ihrem Bewerbungsschreiben fügen Sie bitte folgende Unterlagen bei:

  • tabellarischer Lebenslauf mit lückenlosem schulischen und beruflichen Werdegang,
  • Kopien der Schulabschlusszeugnisse,
  • Kopien der Bildungsabschlüsse,
  • Nachweise über etwaige berufliche Tätigkeiten oder Berufsausbildungen in Kopie,
  • Nachweis über den Erwerb des Deutschen Schwimmabzeichens - Bronze - oder einer gleichwertigen Leistung in Kopie,
  • Führerschein für Fahrzeuge der Klasse B in Kopie

Bewerberinnen/Bewerber, die nach der Vorauswahl zum Eignungstest zugelassen werden, haben folgende Veranstaltungen zu absolvieren:

1. Theoretischer Leistungstest

2. Praxistest

3. Schwimmen/Sporttest

4. Auswahlgespräche

Die einzelnen Auswahltests finden vom 19. bis 22. Februar 2019 sowie vom 4. bis 8. März 2019 statt.

Fragen zur Ausbildung und zum Feuerwehrberuf werden unter der Telefonnummer (03 51) 8155-258 oder -259 gern beantwortet.

Bewerbungsfrist: 25. Januar 2019


Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann bewerben Sie sich mit Ihren vollständigen Unterlagen über unser Online-Bewerberportal. Aus Sicherheitsgründen können nur Anhänge im PDF-Format angenommen werden.Ihre postalische Bewerbung richten Sie bitte mit aussagekräftigen Unterlagen (Bewerbungsschreiben, tabellarischer Lebenslauf, einen Nachweis über die erforderliche berufliche Qualifikation, Führerschein, Schwimmnachweis) an: Landeshauptstadt Dresden, Haupt- und Personalamt, Postfach 12 00 20, 01001 Dresden. Senden Sie uns nur Kopien Ihrer Unterlagen und verzichten Sie auf Bewerbungsmappen und Schutzfolien, da sämtliche Bewerbungsunterlagen nach Abschluss des Stellenbesetzungsverfahrens datenschutzkonform vernichtet werden.

Bis zum Abschluss des Auswahlverfahrens werden Ihre personenbezogenen Daten unter Beachtung der EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG), sowie des Sächsischen Datenschutzgesetzes (SächsDSG) und des Sächsischen Datenschutzdurchführungsgesetzes (SächsDSDG) in maschinenlesbarer Form im Personalmanagementsystem gespeichert und ausschließlich für den Zweck dieses Verfahrens verarbeitet und genutzt. Ihre persönlichen Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Die ausführlichen Datenschutzhinweise finden Sie unter www.dresden.de/stellenangebote.



Informationsblatt (für Stellenausschreibungen)

über wesentliche gesundheitliche Anforderungen und mögliche Ausschlusskriterien im Vorfeld zu Ihrer Bewerbung in den feuerwehrtechnischen Einsatzdienst

Gesundheitliche Anforderungen:

  • kein Übergewicht (BMI über 27,5 kg/m2) bzw. Untergewicht (BMI unter 18 kg/m2).
  • keine Funktionsbehinderungen oder Bewegungseinschränkungen, die das Laufen, Stehen, Sitzen oder Schreiben beeinflussen
  • ausreichendes Sehvermögen auch ohne Sehhilfe (Brille/Kontaktlinse: optimale Korrektur darf +/- 3 Dioptrien nicht überschreiten)
  • leistungsfähiges Herz-Kreislaufsystem (da die Anforderungen an die Ausdauerleistungsfähigkeit besonders hoch sind, wird jede/er Bewerberin/er ausdrücklich empfohlen, sich mit Hilfe eines regelmäßigen Ausdauertrainings auf den Kreislauffunktionstest vorzubereiten)
  • saniertes, kariesfreies Gebiss. Kein herausnehmbarer Zahnersatz (Teil- oder Totalprothesen). Abgeschlossene kieferorthopädische Behandlung

Ausschlussgründe können insbesondere sein:

  • Zustand nach Bandscheibenoperationen
  • Wirbelgleiten
  • Augenlaseroperationen in den letzten 6 Monaten und Tragen von Kontaktlinsen (Ausgangsbefund vor OP nicht mehr als -5,0 bzw. +3,0 Dioptrien)
  • Allergien mit erforderlicher Dauermedikation
  • chronisch-rezidivierende Hauterkrankungen, z.B. Schuppenflechte, Neurodermitis
  • chronisch-rezidivierende Lungen- und Atemwegserkrankungen z.B. Asthma bronchiale, hyperreagibles Bronchialsystem
  • chronisch-rezidivierende Darmerkrankungen z.B. Colitis ulcerosa, Morbus Crohn
  • chronische Infektionen z.B. Hepatitis B und C
  • Blutgerinnungsstörungen
  • chronische Erkrankungen des zentralen Nervensystems z.B. hirnorganische Anfälle, Migräne
  • Störungen des Gehör-, Gleichgewichts- oder Geruchssinnes
  • Schilddrüsenfunktionsstörungen abhängig von der Art der Störung (Befund des behandelnden Facharztes erforderlich). Entscheidung nach zusätzlicher Untersuchung durch den Amtsärztlichen Dienst.
  • Zuckererkrankungen (Diabetis mellitus)
  • Autoimmunerkrankungen z.B. Rheuma
  • Sprachfehler, die die Kommunikation beeinträchtigen
  • Selbsttötungsversuche
  • zurzeit laufende psychotherapeutische Behandlungen (bei bereits abgeschlossenen Therapiemaßnahmen sind entsprechende fachärztliche Befundberichte vorzulegen)
  • bei Zustand nach operativen Eingriffen an Gelenken ist ein aktueller orthopädischer oder unfallchirurgischer Befund erforderlich

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