Brandoberinspektoranwärter/-innen

Die Landeshauptstadt Dresden sucht für die Berufsfeuerwehr ab 1. April 2020

Brandoberinspektoranwärter/-innen

Laufbahngruppe 2 (erste Einstiegsebene)



Chiffre: AF 372001

Der zweijährige Vorbereitungsdienst besteht aus Ausbildungsabschnitten an den Landesfeuerwehrschulen (Grundlehrgang - B1, Gruppenführerlehrgang - B3, Zugführerlehrgang - B4 und die Laufbahnprüfung) sowie bei zwei Berufsfeuerwehren.

Während des Vorbereitungsdienstes werden Anwärterbezüge entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen gezahlt. Nach erfolgreichem Bestehen der Abschlussprüfung ist die Verwendung auf Stellen der Besoldungsgruppe A 10 BBesO A vorgesehen. Aufstiegsmöglichkeiten in höhere Ämter sind vorhanden.

Zum Vorbereitungsdienst kann zugelassen werden, wer 

  • die persönlichen Voraussetzungen für die Berufung in das Beamtenverhältnis nach § 7 Abs. 1 Nr. und 2 des Gesetzes zur Regelung des Statusrechts der Beamtinnen und Beamten in den Ländern erfüllt,
  • einen Bachelor- oder einem entsprechenden Diplomgrad abgeschlossenen Studiengang in einer technischen, natur- oder wirtschaftswissenschaftlichen Fachrichtung an einer Hochschule, Fachhochschule oder einer Berufsakademie nachweist,
  • Nachweis der Fahrerlaubnis mindestens Klasse B,
  • am 1. April 2020 das 32. Lebensjahr noch nicht vollendet hat,
  • über die erforderliche gesundheitliche und körperliche Eignung für den feuerwehrtechnischen Dienst verfügt (bitte Informationsblatt beachten),
  • das Deutsche Schwimmabzeichen (Bronze) erworben hat oder gleichwertige Leistungen nachweist und
  • den Eignungstest bei der Feuerwehr Dresden erfolgreich absolviert.

Zur ordnungsgemäßen Wahrnehmung der Dienstgeschäfte nach der Ausbildung wird Wohnortnähe zur Landeshauptstadt Dresden erwartet.

Einsatzbereitschaft, gute Umgangsformen und ein entsprechendes Erscheinungsbild sowie ein einwandfreier Leumund werden vorausgesetzt.

Bewerbungsfrist: 15. September 2019

Nach Sichtung der Bewerbungsunterlagen führt die Berufsfeuerwehr Dresden am 14. Oktober 2019 einen Eignungstest (inklusive Sporttest) sowie am 29./30. Oktober 2019 ein Bewerbungsgespräch durch.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann bewerben Sie sich mit Ihren vollständigen Unterlagen über unser Online-Bewerberportal. Aus Sicherheitsgründen können nur Anhänge im PDF-Format angenommen werden.

Bis zum Abschluss des Auswahlverfahrens werden Ihre personenbezogenen Daten unter Beachtung der EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO), des Sächsischen Datenschutzgesetzes (SächsDSG) und des Sächsisches Datenschutzdurchführungsgesetzes (SächsDSDG) in maschinenlesbarer Form im Personalmanagementsystem gespeichert und ausschließlich für den Zweck dieses Verfahrens verarbeitet und genutzt. Ihre persönlichen Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Die ausführlichen Datenschutzhinweise finden Sie unter www.dresden.de/stellenangebote.




Informationsblatt (für Stellenausschreibungen)

über wesentliche gesundheitliche Anforderungen und mögliche Ausschlusskriterien im Vorfeld zu Ihrer Bewerbung in den feuerwehrtechnischen Einsatzdienst

Gesundheitliche Anforderungen:

  • kein Übergewicht (BMI über 27,5 kg/m2) bzw. Untergewicht (BMI unter 18 kg/m2).
  • keine Funktionsbehinderungen oder Bewegungseinschränkungen, die das Laufen, Stehen, Sitzen oder Schreiben beeinflussen
  • ausreichendes Sehvermögen auch ohne Sehhilfe (Brille/Kontaktlinse: optimale Korrektur darf +/- 3 Dioptrien nicht überschreiten)
  • leistungsfähiges Herz-Kreislaufsystem (da die Anforderungen an die Ausdauerleistungsfähigkeit besonders hoch sind, wird jede/er Bewerberin/er ausdrücklich empfohlen, sich mit Hilfe eines regelmäßigen Ausdauertrainings auf den Kreislauffunktionstest vorzubereiten)
  • saniertes, kariesfreies Gebiss. Kein herausnehmbarer Zahnersatz (Teil- oder Totalprothesen). Abgeschlossene kieferorthopädische Behandlung

Ausschlussgründe können insbesondere sein:

  • Zustand nach Bandscheibenoperationen
  • Wirbelgleiten
  • Augenlaseroperationen in den letzten 6 Monaten und Tragen von Kontaktlinsen (Ausgangsbefund vor OP nicht mehr als -5,0 bzw. +3,0 Dioptrien)
  • Allergien mit erforderlicher Dauermedikation
  • chronisch-rezidivierende Hauterkrankungen, z.B. Schuppenflechte, Neurodermitis
  • chronisch-rezidivierende Lungen- und Atemwegserkrankungen z.B. Asthma bronchiale, hyperreagibles Bronchialsystem 
  • chronisch-rezidivierende Darmerkrankungen z.B. Colitis ulcerosa, Morbus Crohn
  • chronische Infektionen z.B. Hepatitis B und C
  • Blutgerinnungsstörungen
  • chronische Erkrankungen des zentralen Nervensystems z.B. hirnorganische Anfälle, Migräne
  • Störungen des Gehör-, Gleichgewichts- oder Geruchssinnes
  • Schilddrüsenfunktionsstörungen abhängig von der Art der Störung (Befund des behandelnden Facharztes erforderlich). Entscheidung nach zusätzlicher Untersuchung durch den Amtsärztlichen Dienst.
  • Zuckererkrankungen (Diabetis mellitus)
  • Autoimmunerkrankungen z.B. Rheuma
  • Sprachfehler, die die Kommunikation beeinträchtigen
  • Selbsttötungsversuche
  • zurzeit laufende psychotherapeutische Behandlungen (bei bereits abgeschlossenen Therapiemaßnahmen sind entsprechende fachärztliche Befundberichte vorzulegen)
  • bei Zustand nach operativen Eingriffen an Gelenken ist ein aktueller orthopädischer oder unfallchirurgischer Befund erforderlich 

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