Brandreferendar (m/w/d)

Stellenausschreibung

Die Landeshauptstadt Dresden ist eine von hoher Lebensqualität, sozialer und kultureller Vielfalt geprägte Großstadt. Ihr Reichtum ist vielfältig: Barocke Baudenkmale und überwältigende Kunstschätze treffen auf eine pulsierende Wissenschaft und Forschung. Die Weite der Elbwiesen, ihre Schlösser und Weinberge beeindrucken zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland. In Dresden, als wachsende Großstadt mit ca. 560.000 Einwohnern, lässt es sich nicht nur hervorragend leben und wohnen, sondern auch arbeiten.

Als Arbeitgeberin bietet die Landeshauptstadt Dresden ein breites Spektrum unterschiedlicher Einsatzmöglichkeiten und persönlicher Entfaltung. Die Aufgaben sind vielfältig, jeden Tag gilt es, an der Gestaltung der Stadt und ihrer zahlreichen bürgerschaftlichen Anliegen mitzuwirken.

Die Landeshauptstadt Dresden besetzt in der Fachrichtung Feuerwehr, Laufbahngruppe 2, zweite Einstiegsebene (ehemals höherer feuerwehrtechnischer Dienst) bei der Berufsfeuerwehr Dresden eine Stelle

Brandreferendar 

(m/w/d)

Chiffre: AF 372303

Bewerbung bis: 1. August 2022

Arbeitszeit: Vollzeit


Diese Aufgaben erwarten Sie

In einer zweijährigen Ausbildung im Beamtenverhältnis auf Widerruf (Vorbereitungsdienst) werden Sie auf die vielfältigen Leitungsaufgaben einer Berufsfeuerwehr vorbereitet. Der Vorbereitungsdienst beginnt am 1. April 2023. Während der Ausbildung werden Ihnen Anwärterbezüge nach Bundesbesoldungsgesetz gezahlt.

Die Ausbildung umfasst theoretische Lehrgänge und praktische Ausbildungsabschnitte. Sie schließen die Ausbildung mit der Laufbahnprüfung in der Fachrichtung Feuerwehr, der Laufbahngruppe 2, zweite Einstiegsebene ab. Die Ausbildung erfolgt in mehreren Abschnitten in Feuerwehren verschiedener Größe, einer Verwaltungsbehörde und zentralen Ausbildungseinrichtungen im Bundesgebiet. Dabei absolvieren Sie Führungs- und Verwaltungslehrgänge sowie Hospitationen in Leitungsfunktionen des Einsatzdienstes.

Das bringen Sie mit

  • einen erfolgreichen Abschluss (Master oder vergleichbar) eines naturwissenschaftlichen oder technischen Hochschulstudiums,
  • die persönlichen Voraussetzungen für die Berufung in ein Beamtenverhältnis,
  • die gesundheitliche Eignung für den Feuerwehrdienst nach den berufsgenossenschaftlichen Grundsätzen (bitte Informationsblatt beachten)
  • Führerschein - mindestens Klasse B
  • am Tag der Einstellung ist das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet (Ausnahme gemäß Soldatenversorgungsgesetz)
  • hohes Maß an körperlicher Fitness - das Deutsche Sportabzeichen - mindestens Stufe Silber und nicht älter als ein Jahr

Die Vorlage des Ergebnisses der Leistungsmessung durch die Informations- und Beratungsstelle für die Ausbildung bei der Berufsfeuerwehr des Deutschen Städtetages ist für eine Bewerbung von Vorteil.

Zur ordnungsgemäßen Wahrnehmung der Dienstgeschäfte nach der Ausbildung wird eine entsprechende Wohnortnähe zur Landeshauptstadt Dresden erwartet. Einsatzbereitschaft, gute Umgangsformen und ein entsprechendes Erscheinungsbild sowie ein einwandfreier Leumund werden vorausgesetzt.

Nach Sichtung der Bewerbungsunterlagen führt die Berufsfeuerwehr Dresden

am 30. bzw. am 31. August 2022 einen Eignungstest sowie

am 12. bzw. am 13. September 2022 ein Assessment-Center durch.

Der Eignungstest beinhaltet einen schriftlichen Test mit Aufgaben u. a. aus den Bereichen intellektueller Verarbeitungskapazität im numerischen und verbalen Bereich, Arbeitseffizienz, naturwissenschaftliches und praktisches Verständnis, Rechtschreibung sowie einen Sport- und Praxistest.

Der schriftliche Test wird durch die Deutsche Gesellschaft für Personalwesen e. V. (dgp) durchgeführt. Der Sporttest orientiert sich an den Testkriterien der „Physischen Eignungsfeststellung für die Berufsfeuerwehr in Deutschland“. Folgende Disziplinen werden planmäßig getestet: CKCU-Test, Kasten-Bume-rang-Test, Liegestütze, Beugehang, 3000-Meter-Lauf und Wechselsprünge. Im Praxistest sind die Atemschutzübungsstrecke ohne Atemschutzgerät zu absolvieren und eine Drehleiter zu besteigen.

Wir beantworten Ihre Fragen gern telefonisch unter 0351 8155 260 oder -298 sowie schriftlich unter feuerwehr@dresden.de.

Die Gleichbehandlung aller sich bewerbenden Personen ist uns nicht nur gesetzlicher Auftrag, sondern eine Selbstverständlichkeit.

Haben Sie Lust, Ihr Können und Ihre Ideen in der Landeshauptstadt Dresden einzubringen? Erfüllen Sie die Anforderungen?

Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung.

Bewerben Sie sich mit Ihren vollständigen Unterlagen online über bewerberportal.dresden.de in deutscher Sprache. Aus Sicherheitsgründen können nur Anhänge im PDF-Format angenommen werden.

Mit der Abgabe der Bewerbung willigen Sie der Speicherung der personenbezogenen Daten während des Bewerbungsverfahrens ein. Detaillierte Hinweise zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten sowie den Umgang mit den übersandten Unterlagen finden Sie unter: www.dresden.de/stellen.



Informationsblatt 

über wesentliche gesundheitliche Anforderungen und mögliche Ausschlusskriterien im Vorfeld zu Ihrer Bewerbung in den feuerwehrtechnischen Einsatzdienst

Gesundheitliche Anforderungen:

  • kein Übergewicht (BMI über 27,5 kg/m2) bzw. Untergewicht (BMI unter 18 kg/m2).
  • keine Funktionsbehinderungen oder Bewegungseinschränkungen, die das Laufen, Stehen, Sitzen oder Schreiben beeinflussen
  • ausreichendes Sehvermögen auch ohne Sehhilfe (Brille/Kontaktlinse: optimale Korrektur darf +/-3 Dioptrien - im sphärischen Äquivalent - nicht überschreiten) und ausreichendes Farbsehen
  • leistungsfähiges Herz-Kreislaufsystem (da die Anforderungen an die Ausdauerleistungsfähigkeit besonders hoch sind, wird jede/er Bewerberin/er ausdrücklich empfohlen, sich mit Hilfe eines regelmäßigen Ausdauertrainings auf den Kreislauffunktionstest vorzubereiten)
  • saniertes, kariesfreies Gebiss; kein herausnehmbarer Zahnersatz (Teil- oder Totalprothesen); abgeschlossene kieferorthopädische Behandlung
  • ausreichender Masernschutz vorliegend (Nachweis Impfausweis)

    Ausschlussgründe können insbesondere sein:

    • Zustand nach Bandscheibenoperationen
    • Wirbelgleiten
    • Augenlaseroperationen in den letzten 6 Monaten und Tragen von Kontaktlinsen (Ausgangsbefund vor OP nicht mehr als -5,0 bzw. +3,0 Dioptrien)
    • Rotschwäche mit einem Anomalquotienten kleiner 0,5
    • Allergien mit erforderlicher Dauermedikation
    • chronisch-rezidivierende Hauterkrankungen, z.B. Schuppenflechte, Neurodermitis
    • chronisch-rezidivierende Lungen- und Atemwegserkrankungen z.B. Asthma bronchiale, hyperreagibles Bronchialsystem 
    • chronisch-rezidivierende Darmerkrankungen z.B. Colitis ulcerosa, Morbus Crohn
    • chronische Infektionen z.B. Hepatitis B und C
    • Blutgerinnungsstörungen
    • chronische Erkrankungen des zentralen Nervensystems z.B. hirnorganische Anfälle, Migräne
    • Störungen des Gehör-, Gleichgewichts- oder Geruchssinnes
    • Schilddrüsenfunktionsstörungen abhängig von der Art der Störung (Befund des behandelnden Facharztes erforderlich). Entscheidung nach zusätzlicher Untersuchung durch den Amtsärztlichen Dienst.
    • Zuckererkrankungen (Diabetis mellitus)
    • Autoimmunerkrankungen z.B. Rheuma
    • Sprachfehler, die die Kommunikation beeinträchtigen
    • Selbsttötungsversuche
    • zurzeit laufende psychotherapeutische Behandlungen (bei bereits abgeschlossenen Therapiemaßnahmen sind entsprechende fachärztliche Befundberichte vorzulegen)
    • Erkrankungen/ Verletzungen, die zu vorzeitiger Gelenkabnutzung führen
    • habituelle Gelenkluxationen
    • Kreuzbandschäden der Kniegelenke
    • bei Zustand nach operativen Eingriffen an Gelenken ist ein aktueller orthopädischer oder unfallchirurgischer Befund erforderlich 

    Zur Beachtung nach Laser-OP

    Bitte suchen Sie vor der nächsten Untersuchung zur Verbeamtungstauglichkeit einen Augenarzt auf.

    Bei diesem Augenarzt darf es sich nicht um den Arzt handeln, welcher Sie operiert/gelasert hat und die Unter-suchung darf frühestens zwölf Monate nach dem Eingriff vorgenommen werden. Sie sollte einen Sehtest ohne und ggf. mit Korrektur, den Ausschluss von Narben, den Ausschluss von erhöhter Blendempfindlichkeit und die Bestimmung der Resthornhautdicke mit abschließender Aussage zum OP-Ergebnis enthalten. Diese Befunde sind zur amtsärztlichen Untersuchung vorzulegen.

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