Brandoberinspektoranwärter (m/w/d)

Stellenausschreibung

Die Landeshauptstadt Dresden sucht für die Berufsfeuerwehr planmäßig ab 1. April 2023

Brandoberinspektoranwärter (m/w/d)

Laufbahngruppe 2 (erste Einstiegsebene)



Chiffre: AF 372301

Die Tätigkeiten und Einsatzmöglichkeiten eines Brandoberinspektors (m/w/d) sind äußerst vielfältig und abwechslungsreich. Sie tragen beispielsweise als Zugführer (m/w/d) die Verantwortung für den Einsatz mehrerer Einsatzfahrzeuge und zahlreicher Einsatzkräfte. Dabei koordinieren und leiten Sie alle notwendigen Maßnahmen zur Rettung, Brandbekämpfung und Technischen Hilfeleistung. Auf den Feuer- und Rettungswachen sind Sie darüber hinaus für die Personalplanung, Fortbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren Einsatzbereitschaft verantwortlich. Andernfalls nehmen Sie beispielsweise als ausgebildeter Bauingenieur (m/w/d) Tätigkeiten im Sachgebiet Baugenehmigungsverfahren wahr. Andere Fachleute sind als Führungsdienst im Bereich der ABC-Gefahrenabwehr tätig und wenden die im naturwissenschaftlichen Studium angeeigneten Kenntnisse an. Auch im Bereich der IT und in der Fahrzeug- und Gerätetechnik sind Fachleute notwendig, welche über fundierte Kenntnisse aus den unterschiedlichen Studienrichtungen verfügen.

Der zweijährige Vorbereitungsdienst beinhaltet Ausbildungsabschnitte an den Landesfeuerwehrschulen (Grundlehrgang - B1, Gruppenführerlehrgang - B3, Zugführerlehrgang - B4 und die Laufbahnprüfung) sowie Praktika als Truppmann/-frau, Truppführer/-in, Gruppenführer/-in und Zugführer/-in. Während des Truppmann-/Truppführerpraktikums bei der Berufsfeuerwehr Dresden erhalten Sie weiterhin die theoretische Grundausbildung des Rettungssanitäters. Ihre Praktika als Gruppenführer (m/w/d) bzw. Zugführer (m/w/d) werden Sie planmäßig bei zwei externen Dienststellen absolvieren.

Während des Vorbereitungsdienstes werden Anwärterbezüge entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen gezahlt. Nach der erfolgreich abgelegten Laufbahnprüfung ist die Verwendung auf Stellen der Besoldungsgruppe A 10 SächsBesG vorgesehen. Aufstiegsmöglichkeiten in höhere Ämter sind vorhanden.

Zum Vorbereitungsdienst kann zugelassen werden, wer 

  • die persönlichen Voraussetzungen für die Berufung in das Beamtenverhältnis nach § 7 Abs. 1 des Gesetzes zur Regelung des Statusrechts der Beamtinnen und Beamten in den Ländern erfüllt,
  • einen Bachelor- oder einem entsprechenden Diplomgrad durch einen abgeschlossenen Studiengang in einer technischen oder naturwissenschaftlichen Fachrichtung an einer Hochschule, Fachhochschule oder einer Berufsakademie nachweist,
  • den Nachweis der Fahrerlaubnis - mindestens Klasse B erbringt,
  • am 1. April 2023 das 32. Lebensjahr noch nicht vollendet hat (Ausnahme gemäß Soldatenversorgungsgesetz),
  • über die erforderliche gesundheitliche und körperliche Eignung für den feuerwehrtechnischen Dienst verfügt (bitte Informationsblatt beachten),
  • das Deutsche Sportabzeichen (mindestens Stufe Silber) erworben hat (max. 1 Jahr) und
  • den Eignungstest bei der Feuerwehr Dresden erfolgreich absolviert.

Zur ordnungsgemäßen Wahrnehmung der Dienstgeschäfte nach der Ausbildung wird eine entsprechende Wohnortnähe zur Landeshauptstadt Dresden erwartet.

Einsatzbereitschaft, gute Umgangsformen und ein entsprechendes Erscheinungsbild sowie ein einwandfreier Leumund werden vorausgesetzt.

Bewerbungsfrist: 1. August 2022

Nach Sichtung der Bewerbungsunterlagen führt die Berufsfeuerwehr Dresden 

am 30. bzw. am 31. August 2022 einen Eignungtest sowie 

am 19., 20. oder 22. September 2022 ein Assessment-Center durch.

Der Eignungstest beinhaltet einen schriftlichen Test mit Aufgaben u.a. aus den Bereichen intellektueller Verarbeitungskapazität im numerischen und verbalen Bereich, Arbeitseffizienz, naturwissenschaftliches und praktisches Verständnis, Rechtschreibung sowie einen Sport- und Praxistest. Der schriftliche Test wird durch die Deutsche Gesellschaft für Personalwesen e. V. (dgp) durchgeführt. Der Sporttest orientiert sich an den Testkriterien der "Physischen Eignungsfeststellung für die Berufsfeuerwehr in Deutschland". Folgende Disziplinen werden planmäßig getestet: CKCU-Test, Kasten-Bumerang-Test, Liegestütze, Beugehang, 3000-Meter-Lauf und Wechselsprünge. Im Praxistest sind die Atemschutzübungsstrecke ohne Atemschutzgerät zu absolvieren und eine Drehleiter zu besteigen.

Haben Sie Lust, Ihr Können und Ihre Ideen in der neuen Tätigkeit einzubringen? Erfüllen Sie die Anforderungen?

Dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung.

Bewerben Sie sich mit Ihren vollständigen Unterlagen online über bewerberportal.dresden.de in deutscher Sprache. Aus Sicherheitsgründen können nur Anhänge im PDF-Format angenommen werden.

Mit der Abgabe der Bewerbung willigen Sie der Speicherung der personenbezogenen Daten während des Bewerbungsverfahrens ein. Detaillierte Hinweise zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten sowie den Umgang mit den übersandten Unterlagen finden Sie unter: www.dresden.de/stellen.



Informationsblatt

über wesentliche gesundheitliche Anforderungen und mögliche Ausschlusskriterien im Vorfeld zu Ihrer Bewerbung in den feuerwehrtechnischen Einsatzdienst

Gesundheitliche Anforderungen:

  • kein Übergewicht (BMI über 27,5 kg/m2) bzw. Untergewicht (BMI unter 18 kg/m2).
  • keine Funktionsbehinderungen oder Bewegungseinschränkungen, die das Laufen, Stehen, Sitzen oder Schreiben beeinflussen
  • ausreichendes Sehvermögen auch ohne Sehhilfe (Brille/Kontaktlinse: optimale Korrektur darf +/-3 Dioptrien - im sphärischen Äquivalent - nicht überschreiten) und ausreichendes Farbsehen
  • leistungsfähiges Herz-Kreislaufsystem (da die Anforderungen an die Ausdauerleistungsfähigkeit besonders hoch sind, wird jede/er Bewerberin/er ausdrücklich empfohlen, sich mit Hilfe eines regelmäßigen Ausdauertrainings auf den Kreislauffunktionstest vorzubereiten)
  • saniertes, kariesfreies Gebiss; kein herausnehmbarer Zahnersatz (Teil- oder Totalprothesen); abgeschlossene kieferorthopädische Behandlung
  • ausreichender Masernschutz vorliegend (Nachweis Impfausweis)

    Ausschlussgründe können insbesondere sein:

    • Zustand nach Bandscheibenoperationen
    • Wirbelgleiten
    • Augenlaseroperationen in den letzten 6 Monaten und Tragen von Kontaktlinsen (Ausgangsbefund vor OP nicht mehr als -5,0 bzw. +3,0 Dioptrien)
    • Rotschwäche mit einem Anomalquotienten kleiner 0,5
    • Allergien mit erforderlicher Dauermedikation
    • chronisch-rezidivierende Hauterkrankungen, z.B. Schuppenflechte, Neurodermitis
    • chronisch-rezidivierende Lungen- und Atemwegserkrankungen z.B. Asthma bronchiale, hyperreagibles Bronchialsystem 
    • chronisch-rezidivierende Darmerkrankungen z.B. Colitis ulcerosa, Morbus Crohn
    • chronische Infektionen z.B. Hepatitis B und C
    • Blutgerinnungsstörungen
    • chronische Erkrankungen des zentralen Nervensystems z.B. hirnorganische Anfälle, Migräne
    • Störungen des Gehör-, Gleichgewichts- oder Geruchssinnes
    • Schilddrüsenfunktionsstörungen abhängig von der Art der Störung (Befund des behandelnden Facharztes erforderlich). Entscheidung nach zusätzlicher Untersuchung durch den Amtsärztlichen Dienst.
    • Zuckererkrankungen (Diabetis mellitus)
    • Autoimmunerkrankungen z.B. Rheuma
    • Sprachfehler, die die Kommunikation beeinträchtigen
    • Selbsttötungsversuche
    • zurzeit laufende psychotherapeutische Behandlungen (bei bereits abgeschlossenen Therapiemaßnahmen sind entsprechende fachärztliche Befundberichte vorzulegen)
    • Erkrankungen/ Verletzungen, die zu vorzeitiger Gelenkabnutzung führen
    • habituelle Gelenkluxationen
    • Kreuzbandschäden der Kniegelenke
    • bei Zustand nach operativen Eingriffen an Gelenken ist ein aktueller orthopädischer oder unfallchirurgischer Befund erforderlich 

    Zur Beachtung nach Laser-OP

    Bitte suchen Sie vor der nächsten Untersuchung zur Verbeamtungstauglichkeit einen Augenarzt auf.

    Bei diesem Augenarzt darf es sich nicht um den Arzt handeln, welcher Sie operiert/gelasert hat und die Unter-suchung darf frühestens zwölf Monate nach dem Eingriff vorgenommen werden. Sie sollte einen Sehtest ohne und ggf. mit Korrektur, den Ausschluss von Narben, den Ausschluss von erhöhter Blendempfindlichkeit und die Bestimmung der Resthornhautdicke mit abschließender Aussage zum OP-Ergebnis enthalten. Diese Befunde sind zur amtsärztlichen Untersuchung vorzulegen.

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